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Phytotherapie

In der Phytotherapie oder Pflanzenheilkunde werden Pflanzen als Arzneimittel verwendet. Zum Ensatz kommen alle Teile (Blätter, Wurzeln, Samen...) meist in getrockneter Form der auch als Auszug oder Extrakt.
Die Pflanzenheilkunde ist mitunter die älteste Therapiemethode und es gibt unzählige überlieferte Erfahrungen.
Für mich zählt nicht nur der wissenschaftliche Wirkungsnachweis oder die chemische Analyse, sondern die praktische Erfahrung und die zeigt, dass eine Pflanze in ihrer Gesamtheit die beste Wirkung entfalten kann. Einzelkomponenten wirken oft nicht so durchschlagend, obwohl vielleicht die Dosis höher ist. Es geht hier also weniger um Wirkstoffe, sondern um Wirkkräfte. In der ältesten Heilkunde, der Ayurveda oder auch der TEM (Traditionelle Europäische Medizin) ist das noch selbstverständlich.
In der modernen, westlichen Medizin sind wir leider auf meist synthetisch hergestellte Wirkstoffe konditioniert worden.
Tiere suchen sich instinktiv bestimmte Pflanzen bei unterschiedlichen Beschwerden und profitieren sehr von einer phytotherapeutischen Unterstützung bei der Heilung.
Ich höre immer wieder die Meinung, dass man Pflanzenheilmittel nur bei "harmlosen" Krankheiten verwenden kann, wenn es etwas "Schweres" ist, dann brauche man schon Medikamente. Viele Inhaltsstoffe der pharmazeutischen Medikamente sind der Natur entnommen wie z.B. die Acetylsalicylsäure aus dem Aspirin. Die natürliche Form findet sich unter anderem in der Weidenrinde.
Wenn man pflanzliche Heilmittel richtig einsetzt und dem Körper auch Zeit für die Selbstheilung gibt, erlebt man, wie unverzichtbar sie als Helfer sind, die uns die Natur mithilfe der ganz bestimmten Signaturen (Kennzeichen, die verraten, wofür sie helfen) zur Verfügung gestellt werden.